Unser Weg zur TCM

Auch hier haben wir aufgrund unseres Aufrufes bei Facebook eine Bekannte von Kenais Geschichte erzählt. Sie schrieb uns eine PN und empfahl uns die TCM in unseren Behandlungen mit einzubeziehen. Nachdem Sie ihre TCM -Behandlerin nach einer Adresse für uns in der Nähe fragte, nahmen wir direkt Kontakt mit Frau Dr.Ina Gösmeier auf.

Nach einem kurzen Gespräch am Telefon sollten wir Haare von Kenai und seine Krankheitsgeschichte aufschreiben und an Sie via Post schicken. Nach ca.einer Woche bekamen wir eine Rückmeldung und nach weiteren 2 Tagen die ersten Medis- chinesische Kräuter zugeschickt.

Wie funktioniert das mit dem Fell?

Das habe ich mich auch gefragt und bin auf einer Internetseite fündig geworden:

Biofeld Haaranalyse für Hunde

Menschen, Hunde und Pflanzen werden von pulsierenden Biofeldern umgeben. Diese stehen im ständigen Austausch mit der Umwelt. Jedes Organ, das Gewebe und das Zellsystem stellen Biofelder dar und befinden sich im ständigen Kontakt mit dem gesamten Organismus. Über unsere inneren und äußeren Biofelder sind wir mit unserer Umwelt vernetzt. Das für uns sichtbare (verdichtete) Biofeld nennen wir Materie. Gerät der Hund durch körperliche oder emotionale Einschnitte aus seinem Fließgleichgewicht, werden die Biofelder schwächer: Das Befinden ist gestört. Wenn nun nicht für eine Harmonisierung gesorgt wird, entsteht ein organisches oder psychisches Erkrankungsbild des Hundes. Mit Hilfe der Biofeld Haaranalyse ist es möglich, gestörte Biofelder zu erkennen. Das Biofeld testen zu lassen, ist einfach und erschwinglich. Die Biofeld Haaranalyse ist ein Informationstest. Informationsträger sind Haare.

(https://www.tierheilpraktikerin-nehls.de/hunde/haaranalyse/)

Jetzt hatte ich zumindest eine Vorstellung vom Ablauf und wenn ich ehrlich bin, greift man nach jedem fünkchen Hoffnung, um Kenai zu helfen.

Zu dem chinesischen Kräutern gibt es folgend ein paar Infos:

Der Einsatz chinesischer Kräuter ist Teil der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM). Ihre Wirkungen haben drei grundsätzliche Ausrichtungen: 1. aktivierend, 2. beruhigend und 3. Energie verteilend. Ihrem Geschmack nach werden die verschiedenen Kräuterpflanzen unterteilt in: süße, saure, scharfe, bittere, salzige und neutrale. Die einzelnen Gruppen haben jeweils einen besonderen Bezug zu einem oder mehreren Meridianen und Organen im Körper.
Ebenso wie die Akupunktur soll die Behandlung mit chinesischen Kräutern den Patienten aus einem Zustand der energetischen Imbalance wieder ins Gleichgewicht bringen.

Anwendungsbereiche:

  • Atemwegserkrankungen/Infekte
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Herz- Kreislaufstörungen
  • Leistungsabfall
  • Tumorerkrankungen
  • Verdauungsprobleme

(http://www.akupunktur-goesmeier.de/de/therapie/chinesische-kraeuter/)

 

Wie bei Allem ist ist es wichtig, dass man zunächst für sich selbst klärt, ob man dieser Behandlungsform glaubt oder zumindest eine Chance gibt. Sie ist etwas anderes als unsere bekannte Medizin, aber wie heisst es so schön:

wenn’s hilft ist das Wie doch eigentlich egal oder?

Denn bei Kenai ist heute seit 8 Wochen Ruhe ♡

und wir haben bis auf das Natron sonst nichts verändert. Auch keine Medis!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Katha, die uns den Tipp und die Adresse gegeben hat!

 

PS: selbst unsere Neurologin hat gesagt, dass sie die Unterstützung von TCM sehr begrüßt!

Züchter und Co

Lange habe ich Kenais Erkrankung verarbeiten müssen. Die größeren Pausen zwischen den Anfällen im ersten Jahr und die Hoffnung einer Genesung durfte verarbeitet werden. Denn jede längere Pause und der dann wiederkehrende Anfall hat einen gefühlt jedes mal wieder zurück geworfen. Wie ein Stich ins Herz. Man hat doch alles versucht.

Heute würde ich sagen, haben wir uns den Umständen entsprechend an die Erkrankung gewöhnt. Und genau aus diesem Grunde möchte ich die Thematik Züchter und Co aufgreifen.

Als Kenai seinen ersten Anfall hatte, war der erste Weg nach dem Tierarzt der Kontakt zur Züchterin. Sie haben schließlich jahrelange (in der Regel) Erfahrung mit der Rasse. Sehr klar und direkt wurde mir erklärt, dass Kenai einen epileptischen Anfall hatte und ich ihn so schnell es geht medikamentös einstellen müsse. Ich bin ein Mensch, der sich zunächst mit allem auseinandersetzt. So auch mit den Nebenwirkungen der Medikamente und dem Wissen, dass das Absetzen sehr viele Gefahren birgt. Was wenn Kenai gar keine Epielepsie hat? Vielleicht hatte er den Anfall wegen der Wurmkuren oder durch das plötzliche Herunterspringen vom Bett/Sofa. Vielleicht ist der Nacken/ Nerv blockiert. Mir gingen so viele Fragen durch den Kopf zumal die Züchterin davon sprach in ihrer Linie erst einen EpiFall gehabt zu haben und der nicht im direkten Kontakt zu Kenai steht (Wie sich später herausstellt war das gelogen).  Ganz abgesehen von der Sorge eines erneuten Anfalles und seinen Hund zu verlieren. Die Angst ist dann nämlich plötzlich allgegenwärtig.

Neben all diesen Gedanken die klaren direkten Worte der Züchterin. Warte nicht zu lang! Je mehr Anfälle du abwartest, desto schwerer wird es Kenai einzustellen. Leider nicht wirklich hilfreich – eher mehr Stress wann die Medikamente angefangen werden sollten.

Und dann kam die Bitte – die mich bis heute verfolgt: niemanden davon zu erzählen. Sie hätte zurzeit einen Wurf mit Welpenkäufern, die mit den Hunden dann züchten möchten. Diese würden abspringen, wenn Sie davon erfahren. Sie würde in den nächsten Tagen selbst Kontakt mit denen aufnehmen und die anderen Interessenten, die ihre Hunde nur zu privaten Zwecken nutzen würden nichts erfahren, damit sie sich nicht unnötig Sorgen machen.

Ich hab keine Ahnung warum, aber ich hielt mich daran. Die ersten 1.5Jahre trug ich diese Last mit mir herum. Nur wenige Leute wussten von Kenais Anfällen. Gerne hätte ich mich mit anderen AussieBesitzern ausgetauscht. Gerne hätte ich mich in Foren mit anderen Betroffenen unterhalten. All das wurde mir verwehrt. Und ja ich hatte es selbst in der Hand, aber ich hatte mein Wort gegeben. Auch wenn das für mich hieß teilweise für einen Anderen mir recht unbekannten Menschen zu lügen.

Vor einem halben Jahr veröffentlichte ich einen Beitrag auf meiner Facebookseite, auf den mich mehrere Leute privat kontaktierten um nachzufragen was mit Kenai los sei. Das war der langsame Prozess für mich mehr und mehr offen damit umzugehen. Nun nach meinem Facebookaufruf im März wussten alle davon. Endlich erfuhr ich Anteilnahme, die für mich sehr sehr wertvoll war. Die Worte haben mir sehr geholfen. Endlich konnte ich mich mit anderen Betroffenen austauschen. Und es gab auch zwei Menschen, die sich bei mir meldeten, die Kenais Neffen und Großneffen besitzen – ebenfalls mit Epilepsie.

Für mich war diese Info wie ein Schlag ins Gesicht und gleichzeitig war ich sehr dankbar es zu erfahren, denn nach Rücksprache mit meiner Neurologin können wir uns so alle weiteren Untersuchungen: MRT etc. sparen. Die Wahrscheinlichkeit der genetischen Disposition liegt sehr hoch.

Bei dem Facebookaufruf ging es darum Spenden für die MRT Untersuchung zu sammeln. Ebenfalls Tipps und Wissen anderer, die uns bereits geholfen haben. Kenai ist nun seit 7 Wochen anfallsfrei. So lang wie seit einem halben Jahr nicht ♡

Leider hat sich die Züchterin zu dem Aufruf nicht gemeldet. Spätestens dann, wenn sie von den Geldnöten liest, hätte ich erwartet mehr Info zu der nahen Verwandschaft mit Epilepsie zu bekommen. Oder wenigstens nette unterstützende Worte. Leider nichts.

Vor ein paar Tagen habe ich dann noch erfahren, dass Kenais Vater mehrere Hunde mit Epilepsie produziert hat. Manchmal angeblich mehrere Hunde in einem Wurf.

Was daran wahr ist weiß ich nicht, aber es macht mich wütend. Wütend, dass ich nun hier auf meinem Sofa Sitze und mir Vorwürfe mache so lange meinen Mund gehalten zu haben. Denn mindestens dem Großneffen hätte es erpart werden können.

Traurig und für mich ist dieser Beitrag so wichtig, um wenigstens jetzt mit der Thematik im Reinen zu sein. Alles öffentlich gemacht zu haben, um ggf.andere Halter zu warnen/ schützen.

Wichtig: ich möchte noch verdeutlichen, dass ich keinen Züchter Vorwürfe mache, wenn plötzlich Epilepsie in der Linie xy auftritt. Wir können nicht zaubern oder hellsehen. Aber mutwillig die Gefahr einzugehen weitere Hunde mit dieser ziemlich schrecklichen Krankheit zu produzieren, ist für mich grob fahrlässig und verantwortungslos.

Wir haben Kenai in ein Register eintragen lassen. Auch wenn nur die Info epileptiformer Anfälle vermerkt ist.

Kenais Mutter und Vater:

An Alle, die sich zurzeit in einer ähnlichen Situation befinden, zögert nicht Euch mit Anderen austauschen, denn je mehr man weiß, umso mehr kann man tun und v.a.lernt man schneller mit der Erkrankung umzugehen ♡

 

 

Sicherheitsvorkehrungen

Ich möchte Euch hier eine kleine Liste darstellen und würde mich freuen, wenn ihr diese mit euren Erfahrungen erweitert und die Kommentarfunktion unten dazu nutzt…

Schutzgitter/Trennwand

Das Schutzgitter der Firma Hauck nutzen wir im Schlafzimmer. Es ermöglicht uns Kenai auch in der Nacht beizustehen:

Die Trennwand von LascalKiddyGuard haben wir an unserer alten Holztreppe, nachdem Kenai während eines Anfalles die Treppe runter stürzte, befestigt. Seitdem können wir alle Türen entspannt offen lassen. Im übrigen ein weiterer positiver Nebeneffekt: kein Hund ist mehr 1.ter an der Haustür 😉

Schutzdecke für’s Auto von Cargocover

Wir haben insgesamt 4xHunde. Seitdem Kenai auch tagsüber Anfälle bekommt und in Rente ist, müssen wir ihn auf der Rückbank transportieren. Der Gedanke daran, dass Kenai einen Anfall bekommt während er mit den anderen Hunden im Kofferraum  ist, war unvorstellbar.  Bisher hatte er einen Anfall auf der Rücksitzbank, während ich eine Kientin besuchte. Die Schutzdecke hat alles abgefangen, so dass er unverletzt und sicher blieb.

Absolut zu empfehlen v.a.bei Mehrhundehaltung!

Überwachungskamera von Furbo

Ein für uns absolutes *Must have* ist die Kamera von Furbo. Via App können wir Kenai jederzeit beobachten. Gleichzeitig werden wir benachrichtigt, wenn laute Geräusche zB.das Bellen zu hören ist. Über die Kamera können wir prinzipiell mit Kenai sprechen und sogar Leckerchen werfen.

Wir möchten neben unserem Hobby/ Beruf Hund, auch noch andere Termine etc. nachgehen: Einkaufen Fahrradfahren Kino Sauna usw. Dank der Kamera haben wir Gewissheit, dass es Kenai gut geht. Nachbarn bzw.Eltern könnten innerhalb von 1min.bei Kenai sein. Für uns und v.a.Kenai perfekt, weil er zu Hause am besten entspannen kann!

Umgang mit Epilepsie

Wie gehe ich mit der Krankheit Epilepsie um…

  • Wann kommt der nächste Anfall?
  • Warum kommen die Anfälle?
  • Habe ich etwas falsch gemacht?
  • Wie kann ich ihm helfen?
  • Wird mein Hund wieder gesund?
  • Wie sicher ich meinen Hund vor, während und nach einem Anfall?
  • Wie kann ich mein Leben trotz Krankheit weiter führen?
  • Wohin mit der Angst?

Viele Fragen haben mich in den vergangenen zwei Jahren begleitet..

Meine Gefühlswelt ging und geht über Wut.. Hilflosigkeit.. Angst.. Verlustangst.. Trauer hinüber zu positiven wie bedingungslose Liebe..Verbundenheit..und das Vertrauen ins Leben ♡

Tatsächlich begleitet mich der Glaubenssatz: Vertrauen ins Leben immer wieder. Versuche mir ihn bewusst präsent zu halten. Das Vertrauen, dass alles kommen wird.. so wie es kommt.. seinen Sinn finden..in Allem oder wenigstens in einigen Dingen.

Dazu möchte ich Euch von Kenai und Meinem Weg erzählen:

Der Wunsch eines zweiten Hundes entstand hauptsächlich daraus, dass ich mit Mika als einzelnen Therapiehund nicht mehr auskam. Ich brauchte einen 2.Hund. So kam eins zum anderen und in wenigen Wochen zog Kenai bei uns zu Hause ein. Er war ein süßer Wirbelwind, der sehr freundlich und viel Energie mit gebracht hatte. Das erste Jahr war es unsere Aufgabe ihm mehr Ruhe anzubieten. Es brauchte Zeit, aber es hatte sich gelohnt. Kenai kam als sogenannter Therapiehund sehr gut bei den Klienten an. Er war immer freundlich und sein ganzer Körper wackelte -> freute sich, wenn er arbeiten durfte.

Kenai war mein 2.Hund, den ich v.a. wegen der Arbeit brauchte. Genauso war auch meine Verbindung zu ihm. Wenn ich es ganz hart ausdrücken musste sagte ich: er ist eher ein Arbeitshund und Mika mein Seelenhund.

Jahrelang habe ich mich schlecht mit den Gedanken gefühlt. Sie waren jedoch da und nicht weg zu denken.

Bis der Tag X kam: der 3.2.2016 Kenais erster Anfall. Ich habe gedacht er muss sterben…

Die Zeit der aufkommenden intensiven Gefühle haben mich von Zeit zu Zeit enger an Kenai gebunden. Es ist eine sehr intensive Verbindung gewachsen.

Er ist mein Herzenshund geworden ♡ und genau das bestärkt den Glaubenssatz:

Vertrauen ins Leben…

So schrecklich diese Krankheit ist..bin ich ihr unendlich dankbar das Sie da ist. Und wenn man mich fragt, ob ich mir wünschen würde, dass sie nie gekommen wäre… antworte ich ganz klar mit einem: Nein…   ich bin dankbar dafür, dass Sie da ist..denn so ist die Verbindung zu Kenai gewachsen. Ich liebe ihn und dieses Gefühl möchte ich nicht mehr missen ♡

 

(Auf die oben genannten Fragen werde ich Zeit für Zeit eingehen und von unseren Erfahrungen berichten)

Was gibt’s Neues von Kenai…


Der Beitrag wird regelmäßig aktualisiert…

27.2.2020

351 Tage Ruhe…

wir sind unglaublich dankbar!

ein Mix aus Medis… Regelmäßiger Heilpraktikerbesuche… Physiotherapie… Zusätze wie: Taurin, VitB complex, Helmkrauttinktur.. chin.Kräuter..und Hömiopathie: Hepeel und Bufo haben Kenai zu nun fast einem Jahr Ruhe verholfen 🙌🏼


07.02.2019

Wir hangeln uns momentan von einem Tag zum nächsten und versuchen die Spanne zwischen den Abfällen zu erweitern. Bisher schaffen wir 11.5 Tage. Zum Glück hilft das Bustern mit Levetirazetam und die Anfälle sind meist unter 30 Sekunden und er kommt von allein wieder raus.


Ansonsten schaffen wir es immer besser mit Kenais Erkrankung umzugehen. Leider hinkt dabei unser Umfeld zurück, so dass wir keinen Hundesitter haben :/

30.12.2018

Kenai geht es soweit gut! 15 Tage Ruhe ♡

Er hatte Anfang und Mitte Dezember jeweils einen Anfall.. einer davon war leider als wir nicht zu Hause waren. Eine Stunde hatte leider ausgereicht. Aber es war soweit alles ok bei ihm. Es muss ein sehr kurzer gewesen sein.

17.10.2018

63 Tage Ruhe ♡

Wir genießen jeden Tag und freuen uns riesig über die lange Ruhezeit!

18.09.2018

34 Tage Ruhe ♡

Es ist so wundervoll. Wir sind dankbar und freuen uns über jeden Tag mehr Ruhe!

Wir sind jetzt in der 2ten Phase des Absetzens von Levetirazetam. In den ersten Tagen schwankt Kenai immer arg. Aber er meistert es prima und sei Rudel ist immer für ihn da ♡

29.08.2018

15 Tage Ruhe ♡

Kenai hat durch das langsame Absetzen des Levetirazetam’s (die ersten 4 Wochen um 25%) wieder vermehrte Nebenwirkung, des Luminals. Der Arzt erklärte es zuvor so, dass sich beide Medikamente in der Wirkung beeinflussen und wenn das eine Medikament weniger Raum* bekommt, das andere mehr wirken kann. Wir hoffen darauf, dass die positive Wirkung -> Anfälle zu verhindern/ verringern dadurch mehr Raum bekommt und Kenai eine längere Pause hat.

Impression von Heute:

Tiergestützte Therapie für Kenai♡

Seit der Erkrankung -> Epilepsie
haben wir uns entschieden Kenai in frühzeitige Pension zu schicken. Ab und zu darf er uns jedoch noch zu bekannten Klienten begleiten.

Heute ist einer der Tage. Entspannt liegt er unterm Tisch und freut sich in seinem Rudel dabeizusein.


Unsere Klienten wissen über seine Erkrankung Bescheid und fragen häufig wie es ihm geht. Toll, dass sie das behalten! wenn man bedenkt, dass sie dement sind. Als er heute mit zur Tür rein kommt freuen sich beide ihn wiederzusehen 🤗

Irgendwie ist es die tiergestützte Therapie für die Klienten und Kenai zugleich ♡

14.08.2018

Einen Tag nach der letzten Aktualisierung (hier) folgte ein kurzer starker Grand Mal Anfall.. von dem sich Kenai schnell erholte ♡

Bis heute folgten noch 5x fokale Anfälle, die aber nach Aussagen von Herrn Dr.Berk ein gutes Zeichen dafür sind, dass er auf die Medikamentenanpassung gut reagiert.

Ab heute starten wir mit der Absetzung des Levetirazetams in 4 wöchigen Abstands à25%.

Drückt den braunen Bären die Daumen und Pfoten. Danach erfolgt in 3 Monaten die Ernährungsanpassung (katogen) 💪

28.07.2018

Kenais Epilepsy App zeigt heute den 30.Tag Ruhe ♡

Hinter uns liegen heiße Tage und ein aufregender Urlaub. Der positive Nebeneffekt der Medikamente -> Kenai ist viel entspannter geworden/ bekommt weniger mit, vielleicht weil seine Wahrnehmung gedämpft wird.

Die Erhöhung des Luminals scheint zu wirken.. nächste Woche wird sein Spiegel und seine Leberwerte gemessen. Wenn alles passt werden wir das Leve alle 4 Wochen um 25% runter fahren bis es abgesetzt ist.

Wir sind sehr gespannt und ich wünsche Kenai noch weitere ruhige Zeiten 🙏

28.06.2018

Fazit der letzten 4 Tage:

2x generalisierte Anfälle und 5x fokale Anfälle :/

Kenai ist schlapp und bekommt mal wieder das Leve höher dosiert. Diesmal für 5 Tage..

Der Lichtblick heute morgen war das Telefonat mit Herrn Dr.Berk. dazu mehr in einem anderen Beitrag.

18.06.2018

Bisher alles ruhig.

Kenai hat zurzeit irgendein Allergieschub und zwei-drei Hotspots. Mithilfe von Msm innerlich, Tröte oder Maulkorb versuchen wir den blöden Dingern Herr zu werden.

Am Montag waren wir zur Kontrolle bei der Neurologin. Soweit alles gut. Pheno 24.9          ß-Hydroxybuttersäure  7.8mg/l

~~~

Perfekt ist das Leben nie, aber es gibt besondere Momente, die es lebenswert machen und es gibt Hunde, die diese Momente perfekt machen! ♡

10.6.2018

Ich habe nach dem letzten Anfall direkt wieder für 3 Tage das Leve-Pu2ls-Schema durchgeführt. Seit Freitag bekommt er die normale Dosis und bisher ist es ruhig.

Heute waren wir sogar schwimmen 😊

5.6.2018

Kenai war nach dem Leve-Puls-Schema 1.5Tage anfallsfrei und hat am Dienstagmorgen 5:30uhr einen GrandMal Anfall. Kurz und knackig..ca.10Sek.und diesmal verlor er sogar Kot dabei :/

30.5.2018

Kenai hat seit Samstag 5x fokale Anfälle. Er springt wie bei den sonstigen Anfällen aus der Ruhe plötzlich hoch, läuft kurz wie von einer Tarantel gestochen umher und ist dann von jetzt auf gleich wieder normal.

Nach Rücksprache mit Kenais Neurologin müssen wir die Medikation für 3 Tage anpassen und das Leve-Puls-Schema durchführen.

Bitte drückt die Daumen, dass Kenai die Erhöhung gut mitmacht. Er war so ja schon sehr schlapp. Die Erhöhung und das Wetter werden einen drauf setzen.

23.5.2018

Seit fast 2 Wochen herrscht wieder Ruhe. Kenai wirkt allgemein schlapp. Schon ein 30min.Spaziergang erschöpft ihn. Wir hoffen auf eine längere Erholungspause ♡

10.5.2018

Nach 10 Wochen Ruhe 2x Grand Mal Anfälle :/

Morgens gegen 7uhr und im Laufe des Tages gegen 17uhr. Medikation wurde angepasst.

28.4.2018

Über 8 Wochen Ruhe! ♡

Wir freuen uns riesig und genießen die Zeit sehr…

Kenai in seinem Element ♡

…Kenai darf noch manchmal bei alt bekanntem Klienten mit spazieren gehen. Aufgrund seiner Erkrankung ist er eigentlich in Rente, aber wer Aussies kennt weiß dass sie nichts lieber tun, als seinem Menschen zu gefallen..

So bekommt Kenai die Möglichkeit auf niedrigem Erregungslevel uns bei der Arbeit zu begleiten. Er liebt es und die Klienten wissen über seine Erkrankung Bescheid. Sie passen besonders auf und fühlen sich geehrt, wenn er bei Ihnen mit darf…

Wir wünschen Euch ein sonniges Wochenende!

13.4.2018

Wir waren diese Woche zur Kontrolle bei der Neurologin Frau Dr.Bathen Nöthen in Köln.

Alle Blutwerte sind in Ordnung v.a.die Leberwerte sind Top. *puh*. Auffällig ist der verändere Phenospiegel von jetzt 26. Hier der Tipp an andere EpiBesitzer: abgesehen vom Nüchternsein des Hundes achtet auf die ähnliche Untersuchungzeit der Blutabnahme. Beim Spiegel 26 hatte Kenai 20min zuvor die Tabletten bekommen. Beim 30iger Spiegel 1.5std zuvor.

Wir sollen an der momentanen Dosierung (s.u.) nichts verändern. Ggf.sollen wir, wenn es erneut unruhig wird die Luminalgabe auch auf 3x tgl ziehen, damit der Spiegel nicht so stark fällt.

Des Weiteren hatten wir am Mittwoch telefonischen Kontakt zur Tierärztin Dr.med.Ina Gösmeier, die Kenai mit chinesischen Kräutern unterstützend betreut. Auch hier sollen wir die Medis so beibehalten. Via Post bekommen wir von ihr die Medikamente zugeschickt.

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3.4.2018

Kenai hat jetzt seit 4.5 Wochen Ruhe ♡ Wir freuen uns über jeden Tag!

Was bekommt er zurzeit täglich für Mittel:

  • 2x 75mg Luminal
  • 2x 250mg und 1x500mg Levetiracetam
  • 2x 4.4ml MCT Öl
  • 2x 50ml gesättigte Natronlösung
  • 1x Tbl Da mi CAO YE (TCM)
  • 4xEP M Tropfen (TCM)

Seit unserem Facebookaufruf erhielten wir viele Nachrichten. Einige munterten uns auf, andere gaben uns Hoffnung und manche machten uns wütend.

Ich möchte Euch Kenais derzeitigen Weg nicht vorenthalten:

Aufgrund einer Nachricht haben wir die MRT Untersuchung in unserer Liste nach unten gesetzt. Es hat sich eine Dame gemeldet, die uns mitteilte, dass ihr Hund/ Aussie seit letztem Jahr starke Anfälle bekommen hat. Innerhalb von 3 Monaten ca.16 GrandMal Anfälle. Er bekam 2x50mg Phenoleptil..leider stellte sich keine Besserung ein. Dann hörte sie von Herrn Dr.Schrader, aus Hamburg, das Natron helfen könnte. Mithilfe einer Futterumstellung und der täglichen Natrongabe ist der Hund seit Ende November anfallsfrei.

Ein wirklich wertvoller Tipp (siehe Video im Beitrag *Medikamente & Co) und am Rande erfuhren wir dann noch, dass sein Vater Kenais Bruder ist. Die genetische Disposition liegt somit sehr nahe. Was macht uns daran wütend? Wir hätten uns tatsächlich diese Info von Kenais Züchterin gewünscht.  Den Aufruf und den damit verbundenen Gedanken Kenai ins MRT zu stecken, hätte es nicht gebraucht .

Ich bin ein Mensch, der vieles versucht positiv zu sehen. So haben wir durch den Aufruf so viele andere wertvolle Tipps erhalten und natürlich ist die finanzielle Unterstützung auch grandios, denn nicht nur eine Untersuchung von 1000€ ist eine größere Investition, sondern auch die zurzeit intensive Betreuung der Neurologin und der neue Kontakt zur Ärztin nach Marl.

Dank Katharina K. haben wir die Info erhalten, dass Frau Dr. med. vet. Ina Gösmeier eine sehr gute Adresse für Akkupunktur sei. Nach einem kurzen Telefonat mit der Kollegin wurde uns mitgeteilt, dass für Kenai nicht die Akkupunktur in Frage käme, sondern die TCM Therapie*.

Wir mussten von Kenai eine Haarprobe entnehmen und diese inklusive seiner Leidensgeschichte, der Ärztin via Post zu kommen lassen. In weniger als einer Woche erhielten wir einen Anruf der Mitarbeiterin. Die Ärztin hätte zunächst zwei chinesische Mittel zusammen gestellt, diese uns am nächsten Tag mit der Post zugesandt werden. Nach 2 wöchiger Einnahme müssen wir uns am 4.4.wieder bei ihr melden, um den weiteren Vorgang zu besprechen.

Wir sind neben der klassischen Medizin auch offen für die Naturheilkunde und traditionelle Medizin, wie in diesem Falle der chinesischen. In der Praxis hätte es schon einige Erfolge in Verbindung mit EpileptikerHunden gegeben. Diese hätten weniger oder gar keine Anfälle mehr.

Das letzte halbe Jahr hatte Kenai alle 1..2..oder maximal 3 Wochen einen oder mehrere Anfälle.. nun sind wir fast in der 6.Woche und unsere Hoffnung, dass die neuen Mittel ihre Wirkung zeigen, liegt näher als zuvor.

Entweder oder/ und… wir geben Kenai seit 3 Wochen das Natron und seit 2 Wochen zusätzlich die TCM Mittel. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Morgen telefonieren wir mit der Ärztin und am kommenden Montag steht der neue Bluttest inkl.Untersuchung bei der Neurologin an.

*wir erläutern näheres dazu in den kommenden Tagen unter Wissenswertes.

Dankeschön…

…für Eure Nachrichten, Tipps, Worte, Gedanken, Spenden und Erfahrungen.

Wir haben vor 3 Wochen Kenais Geschichte via Facebook geteilt. Der Grund bestand darin Leute zu erreichen, die uns helfen können.

Es haben sich innerhalb von wenigen Stunden viele Menschen bei uns gemeldet bei denen wir uns Allen bedanken möchten!

Folgend haben wir alle Namen aufgelistet, von denen wir eine Unterstützung (Tipps, Worte, Gedanken, Spenden und Erfahrungen) erhalten haben. Ebenfalls möchten Wir Euch die Summe der Spenden nicht vorenthalten:

  1.    Aileen B.
  2.    Rieke K.
  3.    Verena S.
  4.    Nicole M.
  5.    Malina U.
  6.    Carolin P.
  7.    Sandra M.
  8.    Jacqueline L.
  9.    Nina B.
  10.    Helga W.
  11.    Andreas H.
  12.    Nadine K.
  13.    Anne M.
  14.    Ulrike E.
  15.    Maria S.
  16.    Anke G.
  17.    Kay S.
  18.    Romina+Gary S.
  19.    Eva K.
  20.    Ina v.d.F.
  21.    Carolin S.
  22.    Valerie T.
  23.    Andrea G.
  24.    Anja O.
  25.    Marlies W.
  26.    Britta L.
  27.    Carina H.
  28.    Stephanie G.
  29.    Martina K.
  30.    Evelyn B.
  31.    Melanie L.
  32.    Simone M.
  33.    Marina K.
  34.    Designskills.at
  35.    Peter W.
  36.    Linda N.
  37.    Frederike M.
  38.    Corinna L.
  39.    Jakob L.
  40.    Kristina A.
  41.    Sabine I.
  42.    Kathrin D.
  43.    Anja K.
  44.    Holger Z.
  45.    Janine R.
  46.    Doro K.
  47.    Christina B.
  48.    Torsten K.
  49.    Miriam R.
  50.    Gilbert P.
  51.    Tanja H.
  52.    Karin R.
  53.    Peter W.
  54.    Miriam D.
  55.    Silke F.
  56.    Stefan B.
  57.    Oliver B.
  58.    Karolin F.
  59.    Annette D.F.
  60.    Dorothee B.
  61.    Nicolas E.
  62.    Yvonne M.
  63.    Anika S.
  64.    Monique W.
  65.    Mareike I.
  66.    Daniela M.
  67.    Lars K.
  68.    Christine P.
  69.    Nina G.
  70.    Sandra E.
  71.    Steffi E.
  72.    Sabine v.L.
  73.    Michaela J.S.
  74.    Tim H.
  75.    Allegra Z.
  76.    Jan G.
  77.    Katharina K.
  78.    Matthias P.
  79.    Kerstin G.
  80.    Carla H.
  81.    Melanie K.
  82.    Jessica S.
  83.    Carina P.
  84.    Doreen K.
  85.    Sabine S.
  86.    Annette L.
  87.    Ehepaar K.
  88.    Susanne H.
  89.    Gabriele S.
  90.    Nadine M.
  91.    Svenja S.
  92.    Nadine S.
  93.    Ulrike R.
  94.    Sabine W.
  95.    Lin S.
  96.    Simone L.
  97.    Anne F.
  98.    Anna C S-L.
  99.    Claudi F.
  100.    Nadine K.
  101.    Verena K.
  102.    Marcel F.
  103.    Janine G.
  104.    Sara P.
  105.    Bozena
  106.    Lucia M.S.
  107.    Yvonne K.K.
  108.    Beate O.
  109.    Nora N.
  110.    Katharina E.
  111.    Lena F.

Spendensumme:

♡ 3176,57€ ♡

 

Wir sind noch immer ganz überwältigt von der gesamten Unterstützung ♡

Nicht zu vergessen:

Danke an Christian Schilling von Reinseite

https://www.rheinseite.de/

der uns blitzschnell diesen Blog angelegt hat ♡

und meinem Partner Max, der mir immer zur Seite steht ♡

Medikamente & Co

Klassische Medikamente:

Im Humanbereich dauert es in der Regel 2 Jahre, bis der Mensch gut eingestellt ist. Tagebücher und genaue Beobachtungen sind wichtig für den Arzt, um eine  Medikation aufzustellen.

Bei unseren Hunden ist es oftmals ähnlich. Vor allem bei den sogenannten schwierigen* Rassen -> z.B.Hütehunde wie Australian Shepherds, die laut eines Neurologens aus der Hofheimklinik, oftmals nicht einzustellen sind.

Ein toller Start, wenn man am Anfang dieser schrecklichen Krankheit steht. Voller Sorge und Angst um seinen Hund.

Mir schossen die Tränen in die Augen, als ich diesen Satz hörte. Kenai hatte zu dem Zeitpunkt insg.5x gekrampft. Ich musste mich für meinen Hund entscheiden und nahm zunächst den direkten Weg. Kenai bekam Phenobarbital Luminal 2x 50mg verschrieben.

Phenobarbital ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Barbiturate. Es ist eines der ältesten Antiepileptika und wird nach wie vor häufig verschrieben. Phenobarbital wird erst mal als Monotherapie eingesetzt, in einer Dosierung von 2,0 – 2,5 mg/kg Körpergewicht zweimal täglich (alle 12 Stunden). Der Wirkstoffspiegel im Blut muss regelmäßig gemessen werden.(Quelle: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19192)

Die ersten zwei Tage waren der Horror. Kenai lief überall gegen und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Beim Treppenlaufen musste ich ihm helfen. Es war unerträglich, so dass ich den Arzt konsultierte. Zum Glück traf er für mich die Entscheidung und forderte mich auf die Dosis zu halbieren. Ich bin im Nachhinein froh, dass wir an diesen Arzt gelangten, denn viele andere Ärzte und auch Hundebesitzer mit Erfahrung  rieten mir durchzuhalten. Diese Nebenwirkungen würden in 2 Wochen abklingen.

Kenai bekam in der ersten Zeit 2x 25mg am Tag. Ein Jahr konnte er mit dieser Dosierung den Umständen entsprechend gut Leben. Maximal 5x Anfälle begleiteten uns. Dann mussten wir allmählich auf 2x 50mg hoch dosieren.

Kenais Titer ist mit 30.2 hoch, so dass wir kein Spielraum mehrbeim Luminal haben.

Anfang des Jahres (nach 1.5 Jahren mit Luminal) mussten wir Levetiracetam als Serienunterbrecher geben.

Levetiracetam:  ist ein antiepileptischer Wirkstoff aus der Gruppe der Racetame. Da Levetiracetam nicht in der Leber metabolisiert wird, kann es in Kombinationstherapie mit Phenobarbital gegeben werden. Auch eine Monotherapie mit Levetiracetam ist möglich und in der Regel gut verträglich. Für die Therapie limitierend kann der hohe Preis des Medikaments sein. Beispielsweise kostet die Behandlung eines 20 kg schweren Hundes mit Levetiracetam je nach Dosierung bis zu 200 Euro pro Monat. Ein Nachteil ist auch, dass Levetiracetam dreimal täglich möglichst immer zur gleichen Zeit gegeben werden muss. (Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2011/daz-22-2011/epileptische-anfaelle-bei-hunden)

Im Februar krampfte er 4x innerhalb von 16std. Der absolute Horror. Leve half Kenai aus diesen Serienanfällen raus zu kommen. Nebenwirkungen waren starke Gangunsicherheit und Schwindel. Diesmal konnten wir die NW jedoch den Umständen entsprechend gut verkraften. Alles war besser als diese schrecklichen Grand Mal Anfälle.

Leve sollten wir innerhalb von drei Tagen anfallsfreisein ausschleichen. Leider hielt die Ruhe nicht lange an. Nach zwei Wochen ging es weiter. Dann nach einer Woche..

Die behandelnde Neurologin änderte Kenais Medikation, so dass er nun seit 4 Wochen 2x 50mg Luminal und 3x täglich 500mg Leve bekommt.

Unterstützende Mittel:

Wir hörten von DMSO. Es solle Hunde mit Epilepsie geben, die durch die Gabe weniger und abschwächendere Anfälle haben. Die Internetrecherche bestätigte, so dass wir uns 2x Flaschen bestellten.

DMSO- DiMethylSulfOxid ist ein organisches Lösungsmittel und zählt zur Verbindungsklasse der Sulfoxide.

Eigenschaften:

  • membrandurchdringend
  • schmerzlindernd
  • muskelrelaxierend
  • wundheilungsfördernd
  • zellintegrativ = schützend bei z.B. Durchblutungsstörungen
  • immunomodulierend durch Anregung der Abwehrzellen u.a.

(Quelle: http://kritische-tiermedizin.de/2013/DMSO_in_der_Veterinaermedizin.html)

Unser Fazit:

Kenai hatte im letzten Jahr viele HotSpots. Einer kam im Januar an der Rute wieder. Dank der DMSO Gabe mussten wir tatsächlich nichts machen! Der Spot ging innerhalb von 5 Tagen von alleine weg. Jeder Hundebesitzer weiß, dass ein Hotspot am Schwanz schwer abheilt.

Kenai hatte am Körper mehrere kleine Grießkörnchen unter der Haut. Über die letzten Jahre hinweg wurden es immer mehr. Nach 2 Monaten DMSO sind alle weg.

Zudem soll es Zecken abhalten. Wir werden berichten!

Achtung: die Hunde dünsten stark aus und riechen für manche Menschen unangenehm.

Dosierung: Wir geben 1x täglich 1xEL ins Futter. 50/50 DMSO/ destilliertesWasser

Achtung! DMSO ist Träger*und gibt Stoffen die Möglichkeit Membranen zu durchdringen und mitzunehmen..  Wenn man also dem Hund Industriefutter (als Beispiel) gibt, können die schädlichen Stoffe wie z.B.Konservierungsstoffe in Regionen des Körpers gelangen, wo sie schaden anrichten können..

Bitte selbst nochmal zusätzlich schlau machen… und DMSO nicht mit Plastik in Berührung kommen lassen.

MCT Öl

Wurde uns von einer lieben Bekannten Bozena empfohlen. Wichtig hier: Wir haben in Absprache mit unserer Neurologin die Dosis in Kenais Blut bestimmen lassen.

Hier ein Video von Dr.Dr.Benjamin Berk:

Wir geben zurzeit 2x 4.4.ml ins Futter.

Bitte sprecht die Gabe vorher mit dem behandelnden Arzt ab.

Natron

Natron ist dafür bekannt, dass es entsäuert.  Dank des Facebookaufrufes hat sich Nadine K. gemeldet und mir den Kontakt zu Lin S. vermittelt. Sie hat ebenfalls einen Aussie und dank des Natrons ist ihr Hund seit dem 9.11.17 anfallsfrei. Sie wurde durch Herrn Dr.Schrader darauf aufmerksan:

Wir geben seit nun 2 Wochen 100ml gesättigte* Natronlösung verteilt auf 2xMahlzeiten ins Futter.  Wir sind gespannt und denken, dass es bei Kenai auch schon hilft denn es ist seit 4 Wochen Ruhe ♡

*ca.1xgestrichener TL auf 100ml Wasser

Seit einer Woche geben wir bei den Tagesdosen Leve nur die Hälfte. Ein absoluter Mehrwert, da Kenai bei Leve mit starken Gangunsicherheiten reagiert ♡

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Wir möchten Euch darauf hinweisen, dass die oben genannten Mittel keine ärztliche Betreuung ersetzen!

Der Beitrag wird ggf.erweitert und wir entschuldigen uns vorab für eventuelle Rechtschreibfehler  😉

Kenais Geschichte…

Hallo Welt…

Ich bin Kenai 8.5Jahre und ein Australian Shepherd. Ich komme aus den USA und bin seit meinem 3.Lebensmonat bei meinem Frauchen Susann Leumer. Ich durfte in den vergangenen Jahren einen ganz tollen Job nachgehen und habe damit vielen Menschen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ich habe Susann bei der Arbeit begleitet und war ein sogenannter Therapiehund.

Leider bin ich jetzt schon in Rente und darf nur noch selten und bei ausgewählten Klienten dabei sein.

Zu meiner Geschichte:
Im Februar 2016 habe Ich das erste Mal einen epileptischen Anfall bekommen. Susann dachte ich müsse sterben, so schrecklich muss das ausgesehen haben. Mein ganzer Körper hat gezappelt, ich habe nach Luft gejapst, dabei viel Schaum produziert und unter mich gemacht :/
Seither versucht Susann alles mögliche, um der Ursache auf den Grund zu gehen und mir zu helfen. Sie arbeitet mit Tierärzten, einer Neurologin, Physiotherapeutin, Tierkommunikatorin und Tierheilpraktikerin zusammen.
Im ersten Jahr gab es noch Pausen von 3 Monaten zwischen den Anfällen, aber seit 2017 begleiten sie uns regelmäßig.
Die Angst um mich ist dabei allgegenwärtig. Wenn ich mich komisch bewege, plötzlich aufstehe, anders atme o.ä.hat Susann direkt Sorge, dass ein neuer Anfall kommt. Zu Sivester bin ich sogar die Treppe runter gefallen. Aber seitdem ist ein Schutzgitter vor den Treppen. Auch im Auto habe ich die komplette Rücksitzbank für mich verkleidet bekommen, denn auch da hatte ich schon einen Anfall. Die Nächte kann Susann schon lange nicht mehr durchschlafen, weil ich in der Vergangenheit 70% der Anfälle in der Nacht hatte.

Nun wären die Anfälle und die Forschung nach der Ursache bzw.das Versuchen des richtigen Einstellens der Medikamente nicht schlimm/ schwer genug (denn ich kann teilweise kaum gerade stehen. Ich bekomme 4x verschiedene Mittel 5x am Tag), hatte ich in dem letzten halben Jahr keine Glückssträhne.

Im Juni verlor ich plötzlich Urin. Susann dachte an eine Blasenentzündung. Leider war meine Prostata entzündet. Zudem schlugen die Medikmente nicht an. Nach 3x Ultraschall entdeckte die Ärztin im August einem Tumor im Hoden. Am 11.8.wurde ich operiert und Susann hatte ganz schöne Sorgen, ob ich alles gut überstehe. Bin ja wegen der Epilepsie vorbelastet gewesen. Ich bin ein starker Hund 💪 und habe die OP gut verkraftet.

Ende August bekam Isi meine Border Terrier Hündin die Diagnose Mitralklappeninsuffizienz. Susann war ganz schön traurig. Zum Glück merkt man jetzt noch nichts davon. Sie muss nur regelmäßig untersucht werden.

Im Oktober kamen diese blöden Hotspots 3xStück. Der am Schwanz hat sich arg entzündet, so dass ich Antibiotika und Cortison nehmen musste. Zudem tagelang dieser blöde Trichter :/ aber auch das ging wieder weg…

Eine Woche vor Weihnachten 2017 wollte ich plötzlich nicht mehr fressen und übergab mich mehrfach. Beim Notdienst war schnell klar, dass es was Ernstes ist. Dadurch dass es mir schlecht ging musste ich erstmal an den Tropf. Die Ärzte sagten es sei was im Darm und es könnte sein, dass ich nicht wieder aufwache.

Mein Frauchen und Herrchen waren fix und fertig. Stundenlanges Bangen…und wieder war ich stark 💪 genug und überstand die OP.
Zum Glück dauerte es 3 Wochen bis zum nächsten Anfall.

Aber leider ist es seitdem im 2 Wochen Rhythmus und im Februar 2018 hatte ich sogar 4x Anfälle innerhalb von 16std.
Eine Tierärztin in Rheinbach, bei der Susann mit mir eigentlich wegen Goldakkupunktur war, fand heraus dass ich mich in der Vergangenheit mit Toxoplasmose angesteckt habe.

Susann hat seitdem mit vielen Ärzten gesprochen und um ein Zusammenhang der Anfälle und Toxoplasmose zustellen, braucht es eine Gehirnuntersuchung -> MRT und Liquor.

Um diese sehr teure Untersuchung bezahlen zu können schrieb mein Frauchen alle Kosten von 2017+2018 auf. Diese überstiegen das derzeitige Budget, so dass sie meine Geschichte auf Facebook teilte.

Es gab viele Menschen die uns unterstützt haben.
Bei denen möchten wir uns aus tiefsten Herzen bedanken.

Aus diesem Grunde wird dieser Blog ins Leben gerufen.

Wir möchten die lieben Menschen, die uns geholfen haben, auf den Laufenden halten und v.a. die gesammelten Tipps anderen Betroffenen weitergeben ♡

Schön, dass ihr hier seid!