Kenai – oder nennen wir ihn besser: Kenai der Storch?!

Nach unserem letzten Beitrag durften wir erst einmal wieder ins Leben zurück kehren. Die Sorgen und Ängste hatten uns ganz schön mitgenommen. Und dann stand doch noch Silvester vor der Tür. Für die Epi-Besitzer unter Euch – eine Zeit, Inder sich die Anfälle häufen. Also sind wir vorab zu unserem Tierheilpraktiker gefahren und haben uns beraten lassen. Und was soll ich sagen: Kenai hat weiter Ruhe, schon über 11 Monate. Wir sind so unendlich dankbar darüber und genießen die ruhige Zeit mit Kenai. Er hat zwar hin und wieder leichte Anzeichen von fokalen Vorboten, aber sie bestätigen sich nicht. 

So und nun zum eigentlichen Thema:

Was soll das mit dem Storch?

Nun ja Menschen, die uns näher stehen wissen, dass wir schon seit Längerem bereit sind ein Seelchen zu empfangen. Nur hatte es bisher nicht geklappt. Natürliche Hilfen hatten wir angenommen, wie Yoga, Massagen, Heilpraktiker, Kräuter etc.. Alles ohne ersichtlichen Erfolg, auch wenn ich heute sagen kann, dass jeder einzelne Baustein dazu beigetragen hat. 

Und dann kam die Sorge um Isi und die Kastration aufgrund ihrer immer wiederkehrenden Scheinschwangerschaften und dann die große Sorge Kenai aufgrund des Darmverschlusses zu verlieren. Mehrere gemeinsame Röntgenaufnahmen, Nächte ohne zu schlafen, 4 Tage Klinikaufenthalt und im Anschluß neurologische Ausfälle und weiteres Bangen, um unseren braunen Bär. In dieser Zeit gingen wir *auf dem Zahnfleisch*, es herrschte Ausnahmezustand und hätten wir gewusst wofür das alles auch irgendwie gut war, hätten wir noch mehr Kraft dazu gehabt. 

In dieser scheinbar sehr schlimmen Zeit entstand etwas ganz Besonderes:

Ein kleines Seelchen hatte sich genau in dieser, so schweren Zeit, auf den Weg gemacht ❤️

Im Nachhinein läuft mir Gänsehaut über den Rücken. Hatte das alles seinen Sinn? Hat Kenai das extra* gemacht? Wahrscheinlich nicht, aber es hat einen sehr besonderen Beigeschmack. Wie ein Wunder ❤️

 Mein Körper hatte wahrscheinlich genau in dieser Zeit die Möglichkeit sich so richtig zu öffnen. Mein Kopf war ausgeschaltet und mein Körper hat nur* noch funktioniert.

Ich bin so dankbar! und wieder einmal hat alles irgendwie seinen Sinn.

Genauso wie diese bescheidene Krankheit: Epilepsie. Die mich so eng hat mit Kenai verbinden lassen. So dass ich immer wieder an den Punkt komme zu sagen, dass ich auch dankbar für diese Krankheit bin ❤️