Umgang mit Epilepsie

Wie gehe ich mit der Krankheit Epilepsie um…

  • Wann kommt der nächste Anfall?
  • Warum kommen die Anfälle?
  • Habe ich etwas falsch gemacht?
  • Wie kann ich ihm helfen?
  • Wird mein Hund wieder gesund?
  • Wie sicher ich meinen Hund vor, während und nach einem Anfall?
  • Wie kann ich mein Leben trotz Krankheit weiter führen?
  • Wohin mit der Angst?

Viele Fragen haben mich in den vergangenen zwei Jahren begleitet..

Meine Gefühlswelt ging und geht über Wut.. Hilflosigkeit.. Angst.. Verlustangst.. Trauer hinüber zu positiven wie bedingungslose Liebe..Verbundenheit..und das Vertrauen ins Leben ♡

Tatsächlich begleitet mich der Glaubenssatz: Vertrauen ins Leben immer wieder. Versuche mir ihn bewusst präsent zu halten. Das Vertrauen, dass alles kommen wird.. so wie es kommt.. seinen Sinn finden..in Allem oder wenigstens in einigen Dingen.

Dazu möchte ich Euch von Kenai und Meinem Weg erzählen:

Der Wunsch eines zweiten Hundes entstand hauptsächlich daraus, dass ich mit Mika als einzelnen Therapiehund nicht mehr auskam. Ich brauchte einen 2.Hund. So kam eins zum anderen und in wenigen Wochen zog Kenai bei uns zu Hause ein. Er war ein süßer Wirbelwind, der sehr freundlich und viel Energie mit gebracht hatte. Das erste Jahr war es unsere Aufgabe ihm mehr Ruhe anzubieten. Es brauchte Zeit, aber es hatte sich gelohnt. Kenai kam als sogenannter Therapiehund sehr gut bei den Klienten an. Er war immer freundlich und sein ganzer Körper wackelte -> freute sich, wenn er arbeiten durfte.

Kenai war mein 2.Hund, den ich v.a. wegen der Arbeit brauchte. Genauso war auch meine Verbindung zu ihm. Wenn ich es ganz hart ausdrücken musste sagte ich: er ist eher ein Arbeitshund und Mika mein Seelenhund.

Jahrelang habe ich mich schlecht mit den Gedanken gefühlt. Sie waren jedoch da und nicht weg zu denken.

Bis der Tag X kam: der 3.2.2016 Kenais erster Anfall. Ich habe gedacht er muss sterben…

Die Zeit der aufkommenden intensiven Gefühle haben mich von Zeit zu Zeit enger an Kenai gebunden. Es ist eine sehr intensive Verbindung gewachsen.

Er ist mein Herzenshund geworden ♡ und genau das bestärkt den Glaubenssatz:

Vertrauen ins Leben…

So schrecklich diese Krankheit ist..bin ich ihr unendlich dankbar das Sie da ist. Und wenn man mich fragt, ob ich mir wünschen würde, dass sie nie gekommen wäre… antworte ich ganz klar mit einem: Nein…   ich bin dankbar dafür, dass Sie da ist..denn so ist die Verbindung zu Kenai gewachsen. Ich liebe ihn und dieses Gefühl möchte ich nicht mehr missen ♡

 

(Auf die oben genannten Fragen werde ich Zeit für Zeit eingehen und von unseren Erfahrungen berichten)

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