Kenai – oder nennen wir ihn besser: Kenai der Storch?!

Nach unserem letzten Beitrag durften wir erst einmal wieder ins Leben zurück kehren. Die Sorgen und Ängste hatten uns ganz schön mitgenommen. Und dann stand doch noch Silvester vor der Tür. Für die Epi-Besitzer unter Euch – eine Zeit, Inder sich die Anfälle häufen. Also sind wir vorab zu unserem Tierheilpraktiker gefahren und haben uns beraten lassen. Und was soll ich sagen: Kenai hat weiter Ruhe, schon über 11 Monate. Wir sind so unendlich dankbar darüber und genießen die ruhige Zeit mit Kenai. Er hat zwar hin und wieder leichte Anzeichen von fokalen Vorboten, aber sie bestätigen sich nicht. 

So und nun zum eigentlichen Thema:

Was soll das mit dem Storch?

Nun ja Menschen, die uns näher stehen wissen, dass wir schon seit Längerem bereit sind ein Seelchen zu empfangen. Nur hatte es bisher nicht geklappt. Natürliche Hilfen hatten wir angenommen, wie Yoga, Massagen, Heilpraktiker, Kräuter etc.. Alles ohne ersichtlichen Erfolg, auch wenn ich heute sagen kann, dass jeder einzelne Baustein dazu beigetragen hat. 

Und dann kam die Sorge um Isi und die Kastration aufgrund ihrer immer wiederkehrenden Scheinschwangerschaften und dann die große Sorge Kenai aufgrund des Darmverschlusses zu verlieren. Mehrere gemeinsame Röntgenaufnahmen, Nächte ohne zu schlafen, 4 Tage Klinikaufenthalt und im Anschluß neurologische Ausfälle und weiteres Bangen, um unseren braunen Bär. In dieser Zeit gingen wir *auf dem Zahnfleisch*, es herrschte Ausnahmezustand und hätten wir gewusst wofür das alles auch irgendwie gut war, hätten wir noch mehr Kraft dazu gehabt. 

In dieser scheinbar sehr schlimmen Zeit entstand etwas ganz Besonderes:

Ein kleines Seelchen hatte sich genau in dieser, so schweren Zeit, auf den Weg gemacht ❤️

Im Nachhinein läuft mir Gänsehaut über den Rücken. Hatte das alles seinen Sinn? Hat Kenai das extra* gemacht? Wahrscheinlich nicht, aber es hat einen sehr besonderen Beigeschmack. Wie ein Wunder ❤️

 Mein Körper hatte wahrscheinlich genau in dieser Zeit die Möglichkeit sich so richtig zu öffnen. Mein Kopf war ausgeschaltet und mein Körper hat nur* noch funktioniert.

Ich bin so dankbar! und wieder einmal hat alles irgendwie seinen Sinn.

Genauso wie diese bescheidene Krankheit: Epilepsie. Die mich so eng hat mit Kenai verbinden lassen. So dass ich immer wieder an den Punkt komme zu sagen, dass ich auch dankbar für diese Krankheit bin ❤️

Der ständige „Hunger“ -> die Nebenwirkungen der Epilepsie/Medikamente

Wir haben länger nichts von uns hören lassen. Bei uns war viel los. Den letzten Monat haben wir damit verbracht um das Leben von Kenai zu kämpfen. Erfolgreich!

Der ständige Hunger hat Kenai schon vor 2 Jahren zu einem Darmverschluss verholfen*. An einem Sonntag bemerkte ich, dass an einem vermeintlich unkaputtbaren Spielzeug, was schon seit einiger Zeit heiß begehrt bei uns in Gebrauch war, ein Stück fehlte.

Mein Freund versuchte mich zu beruhigen und verwies auf die eigentlich sehr kleine Größe und den doch mittelgroßen Kenai mit seinem 21kg.

2 Tage später übergab Kenai sich am Morgen. Ein bisschen Glibber und ein paar kleine Holzstücke (Stöckchen darf er eigentlich nicht fressen, wie auch immer er das geschafft hat), mehr war nichts zu sehen. Er setzte weiterhin Kot ab und ich machte mir keine Sorgen. Doch am nächsten Morgen war ihm wieder schlecht, versuchte sich zu übergeben, es kam aber nix raus. Ich war unsicher und ging am Mittag zum Doc. Er wurde 2x geröntgt. Einmal ohne und einmal mit Kontrastmittel. Es war zunächst nichts auffälliges zu sehen. So mussten wir am frühen Abend noch einmal zum Röntgen in die Praxis. Wieder nichts konkretes. Wir mussten also bis zum nächsten Morgen abwarten, weil das Kontrastmittel durch den ganzen Darm wandern musste. Ich hatte kein gutes Gefühl. Bis zum Abend setzte er kein Kot mehr ab und übergab sich schließlich. Leider erinnerte mich das Bild/ der Geruch an Damals. Es ist der schlimmste Geruch, den man sich vorstellen kann. Ich versuchte mich zusammenzureißen.

Als er sich dann schließlich in der Nacht nochmal übergab und das in einer sehr großen Menge. Wusste ich, wir müssen handeln. Er hatte nichts zum Fressen bekommen und hatte kaum getrunken. Das was aus ihm raus kam, war schon rückläufig vom Darm :/. Es ist der wirklich schrecklichste Geruch, den man sich vorstellen kann. Mein Partner sagte zu mir: „so müssen tote Menschen riechen“. Nach einem kurzen Abklären mit der Praxis, fuhren wir direkt in die Klinik nach Duisburg.

Dort wurde er nochmal geröntgt. Es wurde wieder nichts greifbares gefunden. So bat der Doc mich Kenai da zu lassen, so dass er am Morgen mit dem Ultraschallgerät untersucht werden könne. Ich wollte alles, nur nicht Kenai alleine zurücklassen, ohne zu wissen was passieren wird. Ich erklärte dem Arzt, dass Kenai Epileptiker sei und es eine Menge Stress für ihn bedeute, wenn er nun zurück gelassen wird. Mit ein bisschen Überredungskunst konnten wir mit ihm in einem Behandlungsraum bis zum Morgen bleiben.

Von 03:30- 9:30uhr mussten wir warten. Es war eine lange schlaflose Nacht. Kenai stöhnte vor Schmerzen und konnte keine 5Minuten am Stück liegen bleiben. Dennoch versuchten wir ihm Sicherheit zu vermitteln. Als er dann um halb zehn endlich geschallt wurde und wir 15min.danach mit der Ärztin sprechen konnten, wussten wir es ist ein Darmverschluß und die Stelle konnte lokalisiert werden. Die Ärztin sagte uns, dass es ein schwerer Eingriff sei und machte uns nicht viel Hoffnung. Der Zeitpunkt, als ich Kenai abgab und er über den Flur mit in den OP-Saal lief, war absolut schrecklich. Ich fühlte mich total hilflos und gleichzeitig befreit, dass ihm endlich geholfen wird.

Am Mittag erhielt ich einen Anruf. Kenai hatte die Op soweit überstanden. Jetzt kämen die wichtigen nächsten Tage, wo er kämpfen müsse. 3 Tage blieb er in der Klinik. Am nächsten Tage (Samstag) fuhren meine Eltern in die Klinik und brachten den Ärzten extra gekochtes Futter vorbei. Ich wollte ihn nicht zusätzlich belasten. Immerhin hatten wir eine 8 Monate Ruhepause der Epilepsie geschafft. Sonntag kam nochmal ein kurzer Anruf. Eigentlich sagte man uns vorab, dass Sonntag keine Telefonzeiten gäbe und sie sich nur melden würden, wenn irgendwas sei. Mein Herz blieb auf einmal stehen. Ich hatte so große Angst ans Telefon zu gehen. Es war die Ärztin, die mir mitteilte, dass Kenai sich weiter gut berappelt. Er würde nur sehr viel schlafen. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen und ich war danach fix und fertig.

Am Montag durften wir Kenai am Mittag abholen. Als wir vorab mit der Ärztin sprachen zeigte sie uns den Übeltäter. Es war das Stück Spielzeug. Mein Freund kommt bis heute nicht darauf klar, dass wir prinzipiell daran Schuld haben, dass es erneut zu einem Verschluss kam. Aber gut, wir konnten es nicht mehr ändern. Der Augenblick, als Kenai zu uns geführt wurde war sooo schön ihn wiederzusehen. Die Tage davor gingen mir alle Szenarien durch den Kopf, aber genau auch diese wie wir ihn wieder in unsere Arme schließen dürfen <3

Er war sehr schlapp, aber wir waren unheimlich dankbar. Er schaffte die Strecke bis ins Auto. Leicht unsicher, aber eigenständig. Zuhause angekommen wurde das Laufen schwerer. Er brauchte viel Unterstützung, sonst drohte er umzufallen. Die nächsten 2 Tage wurde alles schlechter. Mittwochs fuhren wir zu unserer Praxis. Leider verwies die Ärztin uns in die Klinik, so dass wir Hals über Kopf wieder in die Klinik fahren mussten. Er konnte nicht mehr laufen. Kein Schritt. Aus dem Auto wurde er mit der Liege abgeholt. Ich wusste überhaupt nicht was los war und machte mir große Sorgen. Die Sorgen, die doch eigentlich schon ausgeschöpft waren und hinter uns lagen. Es war extrem Kräftezehrend. 2 Stunden warteten wir auf den behandelnden Arzt. Wieder Ultraschall.. Wieder Blutabnahme. Keine Auffälligkeiten. Wir durften nach Hause (Die Ärzte waren sich einig noch ein paar Tage abzuwarten und Kenai Zeit zu geben)und warteten nur noch auf den Phenospiegel, der EpilepsieMedikamente. Am Abend kam eine Email mit einem völlig utopischen Wert von 51!

Wir kontaktierten eine Neurologin und bekamen für Freitag einen Termin. Wir drosselten eigenständig am frühen Freitagmorgen die Medikamente. Leider bekamen wir dann eine krankheitsbedingten Absage der Neurologin. Also mussten wir bis Montag auf unsere alte Neurologin warten. Am Wochenende wurde es etwas besser. Am Montagmorgen untersuchte die Neurologin Kenai. Sie war erschrocken über seinen Zustand. Seine Stellreflexe waren nur sehr verzögert vorhanden. Der Phenospiegel einen Tag später zeigte jedoch einen ganz anderen Wert von 31! Wir schraubten die Medikamentengabe direkt wieder hoch, so dass wir auf den alten Plan zurückkamen.

Tag für Tag ging es Kenai besser. Unser täglicher Begleiter war unser Heilpraktiker. Wir nennen ihn auch von Herzen den Zauberer. Er päppelte ihn Schritt für Schritt auf. Akupunktur, Laser, Spritzen im Wechsel. Sogar Sonntags kehrten wir bei ihm ein. Wir sind wirklich über alles dankbar, dass er und seine Frau eine so großartige Unterstützung waren/ und sind.

In der folgenden Woche wollte Kenai uns noch ein paar Sorgen, quasi umsonst, schenken. Die Naht entzündete sich innerhalb von wenigen Stunden, zusehend. Es war ein Kraftakt: Heilpraktiker, Body, Binden für Draußen… aber auch das überstanden wir nach einer Woche, so dass Kenai jetzt seit 4 Tagen keinen Body mehr tragen muss!

Was es nun war, warum Kenai die neurologischen Ausfälle hatte, können wir nur erahnen. Ein Mix aus dem Medikamentencocktail: Levetiracetam, Luminal, Luminaletten, Narkose, Vergiftung des Darmverschlusses, Schmerzmittel und Antibiotika. Und evtl ein Bluterguss an der Wirbelsäule. Aber Hauptsache ist, dass es Kenai jetzt wieder den Umständen entsprechend gut geht.

Heute waren wir nochmal bei der Neurologin und bekommen morgen den aktuellen Phenospiegel. In der Hoffnung, dass er nun konstant ist. Er zeigt teilweise Vorboten für einen Anfall, aber bisher ist weiterhin alles ruhig. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt.

Dieser Darmverschluss zeigt uns, dass es nicht *nur die Epielespie/ die Anfälle sind, die es heisst zu stämmen. Die Zeit, die ein kranker Hund extra benötigt. Der Extraaufwand an Fürsorge: Futtertechnisch, Physiotherapie, Heilpraktiker Zusätze etc., sondern eben auch die Nebenwirkungen, die es gibt: der ständige Hunger, den Kenai hat der ihn dazu bringt Spielzeuge zu fressen :/ unsere Geldbörse ist um gut 3000€ geschrumpft. Ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. Erst als ich im Futterladen stand und meine Karte nicht mehr funktionierte wusste ich, dass mein Wochenlimit erreicht war.

Wir wünschen allen Epilepsie-Hundebesitzern eine besinnliche Weihnachtszeit. Ein schönes Fest und v.a. Ein ruhigen Übergang!

Haltet durch. Unsere Hund danken es uns jeden Tag mit ihrer unendlichen Liebe <3

♡ 178 Tage Ruhe ♡

Ihr Lieben,

wir haben es tatsächlich geschafft  die längste Ruhepause seit Beginn der Krankheit zu knacken 👌

Ein halbes Jahr für Kenai Kraft zu tanken, seinen Körper zu regenerieren und so richtig am Leben teilzunehmen.

Wie haben wir das geschafft? Was haben wir verändert?

Unser Leben läuft weiterhin so spannend wie zuvor. Daran kann es also nicht liegen…

Die Medikamente sind auch dieselben geblieben, wie auch die Dosis. Wir geben seit Monaten 3x täglich 3x 500mg Levetirazetam und 3x 65mg Luminal/ Luminaletten. Daran kann es also auch nicht liegen…

Vor ca.4 Monaten sind wir wegen unserem anderen Aussie zum Tierheilpraktiker gefahren. Bauchspeicheldrüse *kaputt… Aufgrund der regelmäßigen Kontrolle, meist alle 2-3Wochen kam es dazu, dass Kenai an einem Termin einen kleinen Hotspot am Schwanz hatte. Ein immer wiederkehrendes Problemchen. Er schaute sich alles an und wollte natürlich eine kurze Info zu Kenai haben. Logisch, dass die Info Epilepsie mit dabei war.

Abgesehen vom Hotspot, bekam Kenai eine Spritze und zwei pflanzliche Medikamente verschrieben. Einmal für die Leber und einmal zur Unterstützung bei/ gegen Epilepsie. Bei den folgenden Terminen hatte ich immer die Möglichkeit eine kurze Rückmeldung zu Kenai zu geben (auch wenn wir eigentlich mit Mika da waren). Vor ca.1 Monat zeigte Kenai Auffälligkeiten und wir hatten schon Sorge, dass sich ein nächster Anfall ankündigt.

  1. Kopfzucken, Schmatzen und Knabbern… nach TCM hätte Kenai viel Wind in seinem Körper. Bei Epileptikern ein häufiges Phänomen. Also bekamen wir noch eine KräuterMixtur, die wir seitdem unter das Futter gering dosiert beimängen.

Im Großen und Ganzen bekommt er also an Zusätzen:

  • Taurin
  • Mct Öl
  • Vit B Komplex
  • Tcm Kräuter
  • Omega 3 6 9 Öl
  • Helmkrauttinktur

Das Futter und 3 Zusätze dessen hat unsere lieb gewonnene Ernährungsberaterin Sarah, Pfotenbar Wermelskirchen zusammengestellt. Sie berät uns seit der Zeit 1A und hat uns auch mit Mika sehr viel geholfen.

Ich habe mich persönlich schon gefragt, ob es vielleicht auch daran liegen könnte, dass sich der Fokus verschoben hat. Mika mit seiner Bauchspeicheldrüsenerkrankung braucht viel Aufmerksamkeit. Kenai ist dabei in den Hintergrund gerückt. Heisst es nicht auch so bei Müttern, die ihre Kinder zu sehr betüddeln, dass diese häufiger krank sind? 🤷‍♀️

Ich weiß es nicht. Ich denke es ist ein Mix aus allem uuuund wir sind wirklich so dankbar für alle Menschen, die uns auf dem Weg begleiten und unterstützen!

https://www.thp-doerre.de

https://www.pfotenbar-wk.de

Danke danke danke….

Vielleicht hat das Lesen unserer Zeilen dem Ein oder Anderen unter Euch ja helfen können.

Wir freuen uns, dass ihr so oft vorbei schaut..

Liebe Grüße Susann und die Fellnasen ♡

Was uns diese Krankheit lehrt…

…wir haben länger nichts von uns hören lassen. Und genau deshalb möchte ich dem nächsten Beitrag genau dieses Thema widmen:
Was haben wir/ was habe ich in den letzten 3.5 Jahren durch die Krankheit gelernt?

Es klingt absurd von lernen zu sprechen. Ich würde es mir/uns gerne ersparen -> diese Lernerfahrung
Aber wie ist es so schön und auch gut im Leben? man kann es sich nicht aussuchen.

Wir haben das erste Jahr damit verbracht uns mit der Krankheit überhaupt annähernd auseinanderzusetzen. Die ersten 5 Monate ohne Medis und dann doch den Entschluss in die Tierklinik nach Hofheim zu fahren. Die Prognose laut Arzt versprach nichts Gutes, so dass wir uns für die Medis -> Luminal entschieden. Die ersten 4 Wochen waren der Horror. Nichts ging mehr. Kenai lief überall gegen und hat nicht mehr wirklich am Leben teilgenommen. Wir haben die Medis gehasst und haben sie über die Monate tatsächlich wieder Schritt für Schritt abgesetzt. Eine Tierheilpraktikerin half uns während der Zeit. Für mich war klar, dass ich Kenai an meiner Seite haben wollte und nicht irgendeinen Zombie*. Und dann fingen die Serien an und siehe da die Meinung konnte sich doch noch verändern. Ich wollte Kenai nicht leiden lassen oder gar verlieren.
Also fingen wir wieder mit den Medis an.

Bis jetzt haben wir viele ruhige, aber mindestens genauso viele schlimme Momente durchgemacht. Gerade dann, wenn die Pausen der Anfälle etwas größer ausfielen, war der nächste Anfall umso schlimmer.

In dem letzten halben Jahr hat sich vom Gefühl her jedoch etwas für uns verändert. Ich kann gar nicht genau sagen was es ist, aber es fühlt sich ein großes Stück weit mehr nach Vertrauen an.
Vertrauen ins Leben, in das was da kommt, denn eins ist klar wir haben bisher alles Erdenkliche für Kenai getan, um ihn sein Leben lebenswert zu machen.

Dieses Gefühl bekommt seit Wochen/Monaten mehr und mehr Raum ♡ es fühlt sich fantastisch an. Ich merke, dass ich mich gerade wenn es um wichtige Entscheidungen geht mehr auf mein Bauch/ Herzgefühl verlasse.

So haben wir eine klare Entscheidung getroffen und uns auf 4x feste Säulen zum EpilepsieManagment festgelegt.

  1. Arzt/ Neurologe
  2. Ernährungsberaterin
  3. Heilpraktiker
  4. Physiotherapeut 

Jede Säule übernimmt zu 100% ihren Bereich und alles ist miteinander verbunden. Wir sind dankbar nach der langen Zeit unseren Weg gefunden zu haben und was soll ich sagen es hat sich gelohnt, denn Kenai hat seit….

…. Trommelwirbel…..

♡  91 Tage Ruhe ♡

Wir genießen jeden Tag mehr und erfreuen uns an vielen kleinen Dingen, wie ein nasser- riechender- Hund der übers gesamte Gesicht grinst und sich seines Lebens freut. Wackelig, teilweise unkontrolliert Aber glücklich ♡♡♡

Wir danken dieser grauenvollen/ schrecklichen Krankheit, denn sie lehrt uns im Hier und Jetzt zu leben, kleine Dinge zu feiern und zu vertrauen!

Digitale Unterstützung zum Welt-Epilepsie-Tag

Am 12. Februar ist Welt-Epilepsie-Tag. Ein Tag, an dem Teilhabe, Solidarität und  Aufklärung im Vordergrund stehen. Aufklärung z.B. darüber, welche modernen Hilfsmittel es für die Therapie von Epilepsie gibt.

Eines dieser modernen Hilfsmittel ist MyTherapy, eine kostenlose App,die nicht nur an die Einnahme von Medikamenten erinnert, sondern auch die Möglichkeit bietet, verschiedenste Symptome, Messwerte und Aktivitäten zu dokumentieren. Für chronisch Kranke entwickelt, stellt die App auch für viele andere Anwender eine nützliche Unterstützung in der Therapiebegleitung dar.So können beispielsweise auch Hundebesitzer an die regelmäßige Gabe der wichtigen Antiepileptika erinnert werden. Gerade bei einer Erkrankung wie der idiopathischen Epilepsie, welche ohne erkennbare Ursache auftreten kann und zumeist durch genetisches Erbgut verursacht wird, ist es von großer Bedeutung, zusammen mit dem Tierarzt eine geeignete Therapie, welche individuell auf den jeweiligen Hund angepasst wird, zu entwickeln. In diesem Zusammenhang erfolgt in der Regel eine medikamentöse Therapie, welche mit strikten Einnahmezeiten einhergeht. Eine konsequente Verabreichung der Antiepileptika ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie, denn:Medikamente können nicht helfen, wenn man sie nicht nimmt. Aus diesem Grundsatz heraus wurde die MyTherapy-App entwickelt. Diese soll helfen, die Therapietreue zu erhöhen und somit die Ergebnisse der Therapie zu verbessern. Zum einen werden die Medikamente durch die Erinnerungen seltener vergessen und zum anderen können verschiedenste Symptome dokumentiert werden, wodurch der Arzt einen besseren Gesamteindruck der tatsächlichen Wirkung der Therapie bekommt. Gerade bei einer Erkrankung wie der Epilepsie ist es äußerst wichtig, dass die Dosierung der Antiepileptika immer wieder durch den behandelnden Arzt angepasst wird. Durch die Diskussion der dokumentierten Einnahmen, Symptome und Messwerte mit dem Tierarzt wird ermöglicht, die Therapie besser an den individuellen Hund anzupassen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von Niklas, Teammitglied von https://www.mytherapyapp.com/de, einem Produkt
von https://www.smartpatient.eu. Erhältlich im https://itunes.apple.com/de/app/mytherapy-meds-pill-reminder/id662170995?mt=8 und bei GooglePlay.

Unsere persönlichen Erfahrungen:

Wir nutzen die App jetzt in der 3.Woche und finden die App eine tolle Möglichkeit an die Gabe der Medikamente erinnert zu werden. Die Erinnerungstöne können individuell eingestellt werden und sind angenehm. Es ist möglich jedes einzelne Medikament aufzulisten: Dosierung und Menge. Die zusätzliche Erinnerung,  wann das Medikament leer geht, ist ein tolles Tool. Hier kann man die übrigen Tage eingestellten und hat genügend Zeit sich neue Medikamente zu bestellen. Jeden Tag ertönt zu den eingestellten Zeiten ein Erinnerungston. So lange bis man die Aufgabe als erledigt anklickt. Am Ende des Tages kann man Symptome Auffälligkeiten etc zusätzlich eintragen. Diese sind zwar auf den Menschen Maßgeschneidert, aber für den Hund gut adaptierbar.

Bei den Erinnerungen ist uns aufgefallen, dass diese teilweise 1-3min später ertönen. Wem dies ein zu großes Risiko ist, kann die Zeiten auch 3min vor stellen.

Für uns auf jeden Fall eine gelungene App! Die wir sehr gerne weiterempfehlen…

Medikamentengabe…

Allgemeine Tipps:

Kenai hatte in den letzten Wochen eine lange Ruhepause. 3,5 Monate! Das war der Wahnsinn 👌

Woran lag es?

Abgesehen davon, dass wir mit unserem neuen Neurologen des Vertrauens Herrn Dr.Berk einen neuen Plan aufstellten, war der erste neue wichtige Punkt:

1.Das Luminal auf ein höheren/ besseren Spiegel anzupassen.. von 28 auf 34.5..

2.Zusätzlich hielten wir uns an die Anweisung 2-3 Stunden vor und nach Medikamentengabe kein Futter zu geben..

Herr Dr.Berk erklärte uns, dass der Wirkstoff besser aufgenommen werden könne, wenn der Hund nüchtern sei.

Allein die Zwei Punkte bewirkten die lange Pause, nach der wir uns so gesehnt hatten ♡

Aufgrund des nächsten Punktes Leve auszuschleichen, da es lediglich als Serienunterbrecher dienen soll, waren wir irgendwann an dem Punkt zu überlegen die Medis bzw das Luminal nur noch 2x täglich zu geben..

3.Auf Anraten von Frau Bathen Nöthen starteten wir vor ca.einem Jahr die 3x tägliche Dosis des Lumials. Denn..es gibt Hunde, die den Wirkstoff schneller als 12std verwerten/ abbauen..

Leider stellte sich keine große Veränderung ein. Dennoch blieben wir beim 3x täglich geben, weil wir eine zeitlang Leve als Dauermedikation gaben.

Vor 4 Wochen war es jedoch soweit und ich hatte als Wunsch auf unserem Plan die wieder Umstellung auf 2x täglich,  stehen.. Ja ich weiß „never change a winning system“..aber das 3x tägliche Medis geben schränkt das Leben schon enorm ein. Arbeit..Hobby..der gesamte Alltag ist darauf abgestimmt..  zumal wir die Zeiten 5uhr 13uhr 21uhr haben.. jeden Morgen klingelt also bei uns der Wecker um 5uhr morgens..  in der Woche kein Problem, da mein Partner eh um 5uhr aufstehen muss, aber am Wochenende… mal abgesehen vom Schlafrythmus..

Also wagten wir nach Absprache mit dem Neurologen das Experiment der Umstellung auf 2x täglich. Leider ging es nicht auf. Die 3.5 Monate waren dahin.. leider..  und ja ich machte mir Vorwürfe „warum musstest du es ausprobieren..er war doch so gut eingestellt“…

Nunja.. so wissen und hoffen wir, dass Kenai ab jetzt mit dem 3x täglich 65mg Luminal wieder eine sehr sehr lange Pause bekommt.. er hat es verdient ♡

Für Euch vielleicht eine zusätzliche Option in eurem Plan?  Sprecht es wenn mit euerm Neurologen ab.. und überlegt ob ihr das Nüchternsein 2-3 Std vor Medigabe umsetzen könnt..

„Medikamentengabe…“ weiterlesen

Furbo – oder besser gesagt…

….unser Freund und Helfer!

Unterstützt durch Furbo/ Anzeige

Das Leben mit Epilepsie stellt alles auf den Kopf. Es braucht einige Zeit, um mit der Erkrankung Freundschaft* zu schließen. Auch wenn es absurd klingt wünsche ich es jeden EpiHundebesitzer von Herzen -> werdet Freunde und findet Weitere.

Was meine ich damit?

Die Erkranung erfordert viel Entbehrung und ein gutes Zeitmanagement. Wir stoßen an unsere Grenzen und dürfen lernen damit umzugehen und v.a.sie zu akzeptieren.

Sobald dies geschieht sieht man im besten Falle die Erkrankung als Freund. Denn die Erkrankung ist da..egal was wir tun. Und so habe ich gelernt im Umfeld mehr und mehr Freunde in unser Zeitmanagement einzubeziehen.

Freunde stellt hier ein Synonym für Helfer dar. Das sind im wahrsten Sinne Freunde, aber auch Familienmitglieder oder unterstützende Dinge, die den Alltag mit Epilepsie lebenswerter gestalten.

Und hier komme ich auf unseren Freund den Furbo ♡

Furbo ist eine interaktive und intelligente Hundekamera, mit der man den Hund von überall aus sehen, mit ihm sprechen und ihm sogar Leckerlis zuwerfen kann.

Für uns essentiell wichtig, da wir zu jederzeit sehen können, ob es dem Hund gut geht. Denn auch wir Menschen haben zu der Erkrankung noch unser eigenes Leben: unsere Arbeit, andere Verpflichtungen wie Einkaufen, Freunde und Freizeit.

Der Furbo kommt zu Euch so:

2m USB Kabel, Furbo Netzteil, Schnellanleitung sowie von KARKALIS COMMUNICATIONS bereit gestellte Leckerlis.

Die Kabel steckt ihr in den Adapter und in das Gehäuse. Die Leckerchen könnt ihr oben in den Korpus füllen:

Die Leckerlis sollten im besten Falle einen Durchmesser von 1cm betragen. So passen ca.100 Stück in den Furbo.

Und schon kann es los gehen… um das Handy mit Furbo zu verbinden müsst ihr die App herunterladen und die Installation Schritt für Schritt abschließen. Wenn ihr möchtet könnt ihr ein eigenes Konto mit Bild einrichten. Über das habt ihr die Möglichkeit einen personalisierten Spruch aufzunehmen, der kurz vor dem Leckerliauswurf abgespielt wird.

Werbevideo

https://youtu.be/mHJEEvo5VBM

Ihr könnt eigenständig zu jederzeit (wenn ihr Internetempfang habt) schauen, ob es eurem Hund gut geht. Oder ihr werdet von Furbo darüber informiert, wenn es laut wird und der Hund z.B. bellt.

Ich war am Anfang hin und her gerissen, weil ich gemerkt habe dass ich unentwegt auf mein Handy schaue. Einige Freunde fragten mich was ich denn tue, wenn es Kenai nicht gut geht. Aber abgesehen davon, dass meine Familie in direkter Nähe wohnt, hat es mein Gewissen sehr beruhigt zu sehen, dass es ihm gut geht.

Ich habe die Möglichkeit, wenn er unruhig ist/ jault oder weint Leckerlis zu werfen oder/ und mit ihm zu sprechen. Das hat ihn bisher immer abgelenkt.

Ich möchte Furbo als Freund*/ Unterstützung nicht mehr missen. So kann ich auch sehen was meine anderen Hunde tun, wenn ich weg bin ♡

Denn es gibt auch Rudelmitglieder, die gerne Unfug anstellen:

Und aufs Sofa hüpfen oder meinen das Haus mit Bellen zu beschützen  😉

Mit Furbo habt ihr die Möglichkeit das Verhalten von unterwegs aus zu unterbrechen. Baut dafür den Furbo gut auf. Bleibt in der Nähe des Hauses. Korrigiert über eure Stimme und wenn es nicht direkt klappt geht wieder ins Haus. So haben die Hunde nicht die Verschaltung, dass ihr nicht da seid, wenn ihr über die Kamera sprecht.

Ihr merkt alles eine Sache des Timings/ Aufbaus.. hier haben es alle 4x Hunde angenommen.. wenn ihr sicher sein wollt, fragt ihr euren Hundetrainer des Vertrauens. Der wird Euch sicher helfen.

Wir danken dem Karkalis Communications Team für die Furbo Kamera, die sie Kenai gespendet haben ♡

Und wir danken natürlich den Furbo-Entwicklern für diesen tollen *Freund/ Unterstützer, den wir nicht mehr missen wollen!

Wenn ihr auf den Geschmack gekommen seid, dann hier nochmal alle wichtigen Daten:

  • VK Preis 259€
  • Maße 15x12x22,5cm
  • Gewicht 950g
  • Weitwinkellinse mit 160°Blickwinkel 4x digitaler Zoom
  • Infrarot LED Nachtsicht

Und hier könnt ihr den Furbo dank Blackfriday für nur 199€ bestellen:

https://bit.ly/2BnEcsa

Gerne könnt ihr eure Erfahrungen unter dem Beitrag als Kommentar hinterlassen.

An Alle: schön, dass Ihr wieder vorbei geschaut habt ♡

Wenn Mensch und Hund voneinander profitieren…

…dann ist die tiergestützte Therapie goldwert!

Heute möchte ich Euch noch einen kleinen Einblick in unseren Arbeitsalltag geben. Wie ihr merkt gibt es zurzeit viele positive Beiträge von uns. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Kenai seit 63 Tage Ruhe hat ♡

Frau M.übergeht ihre kognitiven Einschränkungen und füllt für Kenai die Leckerlis in das Interaktivspiel. Trotz Schwierigkeiten behält sie das Lächeln auf den Lippen und Kenai, der sonst nur noch zu leichten Spaziergängen eingesetzt wird, ist komplett entspannt und behält alles im Auge 🤗

Kenai hat seit 2.5 Jahren Epilepsie und es ist uns nicht einfach gefallen ihn vorzeitig in Rente* zu schicken. Seit ca.drei Monaten betreuen wir Frau M. Sie ist pensionierte Krankenschwester und eine sehr liebevolle und herzliche Klientin. Die Einsätze gehen für mich leicht von der Hand. Ich erkläre dieses Phänomen immer damit, dass die Menschen dann keine Energie von mir und somit auch nicht von meinen Hunden saugen.

Ihre Nichte hat zudem gesagt, dass gerade sie als Krankenschwester mit dieser Erkrankungsehr gut zurecht kommen würde.

Für Kenai und Mich, aber auch v.a.für Frau M.ein ganz besonderes Gefühl ♡
vor allem sind die Zwei so herzig miteinander…

Die lange Pause, die ein Rekord des kompletten letzten Jahres bricht, erzeugt ganz viel Hoffnung und Zuversicht ♡

Nichts ist wertvoller als…

…der heutige Tag!

„Nichts ist wertvoller als der heutige Tag“…sagte J.W.von Goethe

Wie recht er damit hat!

Dieses Foto verdient einen eigenen Beitrag. Dieser Augenblick, festgehalten auf einem Foto..für die Ewigkeit..

Herr B und Kenai laufen gemeinsam durch den Wald. Es spielt keine Rolle welche Einschränkung Beide haben. Sie halten zusammen ♡

Das Bild ist für mich so bedeutend und wunderschön 🙏

 

Es ist noch ein Weg, auf dem ich mich selbst befinde und das Beste ist: ich traue mich ♡  immer mehr… Dank Kenai und vielen Menschen, denen ich begegne.. Sie und auch die Epilepsie ermöglichen mir diesen Weg 🙏

Denn…nichts ist wertvoller als der heutige Tag ♡

PS: heute genau sind 8 Wochen Ruhe ♡

 

einfach zu leben…

…und weniger Sorgen über das Wieso Weshalb Warum!

Die Zeit, der längeren Ruhe (heute genau 34 Tage) gibt uns die Möglichkeit eine andere  Perspektive einzunehmen. Wir verändern unseren Alltag kaum: haben unseren Job, unsere Freizeit und all den Spaß und Stress der dazu gehört. Aufregung und Ärger gehören zum Leben dazu und siehe da es passiert nichts. Es ist ein wunderbares Gefühl, weil man sich von dem Vorwurf an Anfällen mit Schuld zu sein, entfernt. Das Spielen wird mehr und auch hier die ein oder andere Minute, In der Kenai positiven Stress bekommt. Und siehe da: es passiert nix. Hat es vielleicht doch seinen Sinn „einfach zu leben„..nicht ständig zu hinterfragen warum wieso weshalb der Anfall kam. Was ich hätte besser oder anders machen können?

Ich fühle mich von Tag zu Tag ruhiger und kraftvoller. Ich habe das Vertrauen zurück gewonnen, was oftmals mit einem Anfall ins Schwanken gerät.

Aber viel wichtiger ist diesmal für mich die Erkenntnis:

einfach zu leben

Ohne viel drum herum.. das Natron, was wir seit ein paar Wochen weg lassen..die TCM Mittel, die leer gingen und die ich nicht nach bestellte. Die Globuli, die ich mit der Zeit weg ließ.. ohne wirklich darüber nachzudenken…

Und es funktioniert auch so..

Auf der anderen Seite nicht zu verzweifeln oder innerlich wütend zu werden, wenn er draußen zwei drei Äpfel im Garten frisst, obwohl er doch 3 Stunden vor der Tabletteneinnahme nüchtern sein sollte. Ja wir versuchen uns dran zu halten, aber genauso geht auch nicht die Welt unter, wenn es nicht klappt.

Ich habe mich so viel unter Druck gesetzt alles richtig zu machen. Optimal für Kenai und ja ich versuche immernoch vieles einzuhalten, aber es geht nicht immer alles und das ist Okay.

Und so haben wir seit 3 Wochen einen Diffusor mit wundervollen Ölen von  Dóterra im Einsatz. Tag und Nacht..  weil es uns gut tut.. weil wir so besser schlafen können.. weil wir uns gesünder/ unterstützt fühlen.. obwohl so viele sagen, dass ätherische Öle krampfauslösend wirken können. Ich habe mich dennoch gewagt. Etwas für mich getan.

Und ist es nicht so, dass man dieses Gefühl 24 Stunden auf die Hunde überträgt? Sollte es nicht das aller Wichtigste sein, dass es dem Menschen/ dem Hundebesitzer gut geht, damit er alle Kraft hat.. für seine Hunde da zu sein?

Können wir so für nächstes Jahr ein Urlaub ohne Hunde planen? Um Energie und schöne Momente zu tanken..für einen selbst..für das Ich?

Ja! einfach zu leben…

Das ist für mich Der Schlüssel für alles.. und gerne auch im Hier und Jetzt ♡

Ich würde mich riesig freuen, wenn ich Euch mit meinen Worten berühre. Hoffnung und Zuversicht und vielleicht auch Bestätigung für das eigene Handeln bekommt.

Vertraut in Euch und das Leben ♡